Vorstandsmitglied Dr. med. Klaus Bittmann spricht über die Corona-Pandemie und den Umgang mit dieser. „Jetzt wird es wirklich merkwürdig…“, so Bittmann. Nach über einem Jahr mit der Pandemie haben wir alle möglichen Pannen erlebt. Es gab Schwierigkeiten, die es zu überwinden galt und aus denen man lernen konnte. Diese Pandemie bringt eine massive Beeinträchtigung des gesamten Lebens mit sich. Die Wirtschaft wird noch Jahre daran kranken und Existenzen werden zerstört, unabhängig davon, dass die Zahl der Toten erschreckend hoch ist. „Diese Pandemie ist etwas, wo man erwartet, dass die gesamte Politik die Verantwortung tragen sollte und alle Kraft investiert, die Schäden zu minimieren und die Menschen zu schützen“, so Bittmann. Doch was wird tatsächlich getan? Schon vor Monaten hätte der Gesundheitsminister alle anderen Dinge zurückstellen müssen, um sich nur um dieses Thema kümmern zu können. Die Aufgabe ist, diese Pandemie zu beherrschen!

Wir haben glücklicherweise das Instrument der Impfung. Doch nun kommt das Problem hinzu, dass es nicht genug Impfstoff gibt. Allerdings stehen nun größere Lieferungen des Impfstoffs im Raum und die gesamte Ärzteschaft erklärt ihre Bereitschaft, sich am Impfen zu beteiligen. Die gesamten Abläufe, die organisatorische und logistische Struktur ist dabei immer noch völlig unklar. „Das alles ist vage und dies in einer Zeit, in der wir wissen, dass die Mutationen zunehmen … Ein solches „Kuddelmuddel“ ist in der jetzigen Zeit, soweit fortgeschritten wie wir damit sind, UNERTRÄGLICH!“, so Bittmann.

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