Interview mit Dr. Gehring im schleswig-holsteinischen Ärzteblatt.

In einem Interview mit dem schleswig-holsteinischen Ärzteblatt spricht sich Dr. Gehring, 1. Sprecher des Vorstandes, für eine integrierte Versorgung aus, bei der die Sektorengrenzen verschwimmen. Dabei sollte ein einheitliches Vergütungssystem und der Grundsatz „ambulant vor stationär“ die Basis bilden. Die Genossenschaft begleite ihre Mitglieder bei dieser Entwicklung und entwickle an verschiedenen Standorten, wie z.B. Helgoland, entsprechende Konzepte. Die Genossenschaft schaffe Modelle, die gleichzeitig den etablierten Ärzten einen sanften Ausstieg und den jungen Ärzten einen an ihren Vorstellungen orientierten Einstieg ermögliche.

Nach wie vor sei auch die Interessenvertretung ein wesentlicher Schwerpunkt der genossenschaftlichen Arbeit. Diese laufe aber oft in Hintergrundgesprächen und sei daher im Ergebnis schwer messbar. Man werde jedoch über die eigenen Aktivitäten verstärkt berichten und die Öffentlichkeitsarbeit verbessern, so Dr. Gehring weiter.

Die Arbeit derÄrztegenossenschaft basiere für Dr. Gehring auf einem solidarischen, urdemokratischen und nachhaltigen Prinzip“ im Sinne der Mitglieder aber auch im Sinne des Gemeinwohls. Die Nachfrage der Dienstleistungen sei gut, doch für eine starke Interessenvertretung zähle man auf neue Mitglieder.

Das ganze Interview finden Sie hier.