Vorstandsmitglied Dr. Klaus Bittmann spricht über die Begeisterung für die Digitalisierung. Darüber werde manche Skepsis vergessen. Einzelne Stimmen aus Ärzte- und Wissenschaft sagen immer noch: “Habt euch doch nicht so… Ihr wollt nur nicht, dass Eure Daten transparent werden.” Diese allgemeine Kritik ist Unsinn, weil wir in weiten Teilen ja sowieso schon transparent sind, so Bittmann. Bei aller Transparenz geht es allerdings um die vertrauensvollen Daten unserer Patienten, die wir keinem Missbrauch aussetzen wollen. Aus dem Kreis der Psychotherapeuten, Psychologen und Psychiater, die besonders sensible Daten über Menschen mit seelischen und psychischen Erkrankungen verwalten, die Patienten in der Gesellschaft stigmatisieren könnten, hat sich mittlerweile eine Interessensgruppe gebildet. Diese setzt sich für dringende Datenschutzbelange auf politischer Ebene ein. Es gehört zu den Menschenrechten, dass die Daten der Menschen geschützt sind und Menschen selber darüber verfügen können. Dies muss geprüft und gesichert werden, so Bittmann.

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