Die UKSH startet eine virtuelle Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche. Für Kinder bis 16 Jahren mit Diabetes Typ 1 und ihre Angehörigen ist dieses eine große Hilfe, um aufwändige Fahrerei und Wartezeiten bei laufender Kontrolle und Überwachung zu vermeiden. Dies Projekt ist gelungen durch die Finanzierung aus dem Innovationsfonds und durch Beteiligung der Krankenkassen. Ansonsten ist die Nutzung einer sinnvollen Telemedizin in der ambulanten Versorgung nur sehr begrenzt möglich.

Das Fernbehandlungsverbot muss von der ÄKSH noch gelockert werden, der gemeinsame Bundesausschuss hat hohe Hürden und nur vereinzelte Indikationen für eine Genehmigung vorgesehen – und die Finanzierung ist karg. Daher gratuliert die ÄGN den Initiatoren dieses Projektes, hofft aber auch, dass in Zukunft die Telemedizin für Niedergelassene innerhalb der GKV besser nutzbar gemacht wird.

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(pi UKSH, 04.07.2017. Titelfoto: DOC RABE Media/fotolia.com)