Um die selbstgesteckten Ziele des Jahres 2019 zu erreichen und der großen Nachfrage zu begegnen, hat sich das Ressort Regionale Versorgung personell weiter verstärkt. Mittlerweile sind im Ressort vier Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt. „Für 2019 planten wir u.a. die Gründung von zwei kommunalen Ärztezentren“, berichtet Laura Löffler, Ressortleiterin Regionale Versorgung. Den Anfang machte im Mai die kommunale Eigeneinrichtung in Lunden (Kreis Dithmarschen). „Nach gut einem halben Jahr Praxisbetrieb können wir sehr zufrieden auf das bisher Erreichte zurückblicken“, freut sich der von der Ärztegenossenschaft Nord (äg Nord) eingesetzte Geschäftsführer Mike Pahnke. Auch das im September eröffnete kommunale MVZ in Silberstedt hat den Geschäftsbetrieb erfolgreich aufgenommen und versorgt nun die Patienten im Südwesten des Kreises Schleswig-Flensburg.

Begleitung zahlreicher Projekte, darunter eines in Mecklenburg-Vorpommern

Den Kern der Arbeit stellte auch im Jahr 2019 die Begleitung zahlreicher Projekte in verschiedenen Projektphasen dar. Darunter auch ein erstes Projekt dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Ende 2019 werden noch zwölf Projekte aktiv begleitet. „Es ist zu erwarten, dass im kommenden Jahr erneut zwei dieser Projekte in die Gründung eines kommunalen Ärztezentrums münden“, so die Ressortleiterin. Darüber hinaus erwartet die äg Nord für 2020 eine weiter steigende Nachfrage nach Projekten. Diese wird nicht zuletzt durch den Leistungserbringerstatus der anerkannten Praxisnetze erzeugt.

Karriere-Messe und Job-Börse

Das Jahr 2019 war auch von einigen Premieren gekennzeichnet. So präsentierte die äg Nord die von ihr betreuten Projekte und Ärztezentren zum ersten Mal auf einer Karriere-Messe für Medizinstudierende in Hamburg. Außerdem wurde eine eigene Jobbörse für Ärzte und MFAs geschaffen, bei der Mitglieder und Interessierte inserieren können.

Die Zielsetzung ist und bleibt bei allen Aktivitäten im Ressort unverändert: „Unsere Aufgabe als Ärztegenossenschaft ist nicht die Wunschlösung einer Kommune oder eines Investors umzusetzen, sondern die Versorgung im Rahmen eines zukunftsfähigen Modells im Sinne unserer Mitglieder zu gestalten“, so Thomas Rampoldt, Geschäftsführer der äg Nord.