Apothekenbasierte Früherkennung der unerwünschten Arzneimittelwirkung „QT-Zeit-Verlängerung“

Seit vier Wochen ist das Projekt QT-life – Apothekenbasierte Früherkennung der unerwünschten Arzneimittelwirkung „QT-Zeit-Verlängerung“, das vom Innovationsfond geförderte Projekt mit ca. 3,3 Mio. Euro in der aktiven Umsetzungsphase (bis März 2022).

Die Einschreibung der Patienten in dieses Projekt erfolgt über die Apotheken. Eine neue Form der Versorgung, die es bisher noch nicht gab. Die Apotheken identifizieren die Patienten in der Apotheke beim Einlösen des verordneten Medikamentes, wenn es eine Möglichkeit zur arzneimittelbasierten QT-Zeit Verlängerung kommen könnte.

Es sind alle Apotheken in Schleswig-Holstein angesprochen worden. Zum heutigen Stand haben über 140 Apotheken Interesse an dem Projekt bekundet, über 40 Apotheken sind bereits geschult und die Hälfte davon schon aktiv im Projekt.

Im Hintergrund sind drei kardiologische Zentren (Mitglieder der äg Nord) und befunden die in der Apotheke automatisch schnell ausgewerteten EKG´s. Durch das Case-Management, dass ebenfalls die äg Nord stellt, werden die Prozesse überwacht und koordiniert, auch findet über das CM (Case-Management) die Kommunikation zum Patienten und zum Arzt statt, ggf. auch zur einschreibenden Apotheke.

Es konnten bisher schon eine Hand voll Patienten gesehen werden und bei einem Patienten auch dadurch ein lebensbedrohliches Ereignis durch frühzeitiges Eingreifen vermieden werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an die ärztliche Leitstelle des Projekts der Ärztegenossenschaft Nord, Frau Michel unter Tel: 04551-99 99-22.

Ebenso erhalten Sie weitere Informationen unter: www.qt-life.de