Erste Hilfe bei chronischem Schmerz

Das Projekt

Das Projekt

Chronischer Schmerz bestimmt das Leben vieler Menschen. Landesweit gibt es rund 78 000 Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden. Insbesondere in dem Projektgebiet im westlichen Landesteil gibt es eine Unterversorgung.   Das Ziel ist es, mit dem Projekt Schmerz-Strang-Nordwest den Betroffenen schneller helfen zu können.

Die derzeitige Wartezeit von neun bis zwölf Monaten auf einen Termin bei einem niedergelassenen Schmerztherapeuten soll sich damit reduzieren und die betroffenen Patienten erhalten im Zuge dieses Projektes die Möglichkeit schnell Erste Hilfe bei Ihren Schmerzen zu erhalten.

Anders als die bekannte vier Augenkonsultation zwischen Arzt und Patient bietet das Projekt mehreren Patienten gleichzeitig, in Form einer Kleingruppe mit 4-5 Patienten, die Möglichkeit einen Schmerztherapeuten zu konsultieren.

Diese Gruppen werden über das Case-Management der Ärztegenossenschaft Nord eG organisiert und koordiniert. Der beteiligte Schmerztherapeut kommt in die Region des Patienten, also in das Projektgebiet. Somit ist eine wohnortnahe Versorgung möglich. Zur Zeit sind sechs Stützpunkte eingerichtet, der siebte Stützpunkt ist in der Planung.

Weitere Bausteine des Projektes sind interdisziplinäre Schmerzkonferenzen und telemedizinische Beratungen. Die Kleingruppe ist der therapeutische Einstieg, die weitere individuelle Betreuung findet telemedizinisch statt.

Als Allgemeinmediziner/betreuender Fachmediziner eines chronisch kranken Patienten haben Sie durch die Teilnahme an unserem Projekt Unterstützung/Entlastung bei der Behandlung Ihrer chronischen Schmerzpatienten und können somit Ihren Schmerzpatienten zukünftig deutlich schneller und zielgenauer weiterhelfen. Die Behandlung bleibt dabei selbstverständlich nach wie vor in Ihrer Hand. Der Schmerzarzt hat im Projekt eine Beratungs- und Lotsenfunktion. Ihre Patienten haben keine langen Wartezeiten, sondern erhalten zeitnah einen Termin für eine Schmerzkleingruppe in Ihrer Region, die von einem Schmerzarzt geleitet wird. Dies scheint das geeignetste Mittel zu sein, um durch eine möglichst frühzeitige Intervention eine weitere Chronifizierung oder noch nicht gebotene Operationen zu verhindern. Auch haben Sie und Ihre Patienten selbstverständlich die Möglichkeit, die Schmerzärzte aus unserem Projekt bei Fragen und zur Verlaufsbesprechung telefonisch oder per Videokonferenz zu kontaktieren.

Ebenso haben Sie die Möglichkeit, aus unserem Netzwerk an Schmerzexperten vom Austausch mit diesen, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben (Kopfschmerzen, Fibromyalgie, neuropathische Rückenschmerzen), zu profitieren.

Bei komplizierteren Krankheitsverläufen können Sie Ihre Patienten im Rahmen einer Schmerzkonferenz im Rahmen des Projektes Schmerz-STRANG vorstellen und Behandlungsempfehlungen erhalten. Sollte sich im Verlauf der Betreuung Ihrer Patienten im Projekt die Notwendigkeit ergeben, daraus einen schmerztherapeutischen Behandlungsfall zulasten der Krankenkasse zu generieren, werden Ihre Patienten mit sofortiger Wirkung ausgesteuert, in die QsV-Regelversorgung übernommen und über das Budget des Schmerzarztes und honorartechnisch über die KVSH regulär abgerechnet.

Weitere Informationen zum Projekt Schmerz-STRANG erhalten Sie unter der E-Mail: schmerz-strang@aegnord.de sowie unter der Telefonnummer: 04551/9999284.

Projektträger: Ärztegenossenschaft Nord eG, ärztlicher Projektleiter: Dr.med. Jochen Leifeld.

Karte des Projektgebiets:

Unterstützt durch:

Ihre Ansprechpartnerin für dieses Projekt:

Irene Ekkert

Irene Ekkert

Tel: 04551/99 99 284
E-Mail: Irene Ekkert

Aktuelle Standorte

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Basiskarte Schmerz-STRANG: 54.485400, 9.053820