Startseite 9 Gesundheitspolitik 9 Pressemitteilung: Nicht Aussitzen, sondern Handeln, fordert die Ärzte­ge­nossen­schaft Nord eG die Ampel­koalition auf

Pressemitteilung: Nicht Aussitzen, sondern Handeln, fordert die Ärzte­ge­nossen­schaft Nord eG die Ampel­koalition auf

04.02.2022 | Gesundheitspolitik, Pressemitteilungen

„Pandemiebekämpfung ist eins aber nicht alles, Herr Kollege Lauterbach. Eine weitere Hauptaufgabe ist und bleibt in der 20. Koalition die Umsetzung der vorliegenden, überarbeiteten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)“, so Dr. Svante Gehring, Hausarzt und Vorstandsprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG (äg Nord).

„Die Ärzteschaft in Klinik und Praxis setzt sich ohne Wenn und Aber über Monate in der Pandemiebekämpfung ein und wird es weiter tun.“

Seit 30 Jahren wurde die GOÄ nicht mehr angepasst. Weder im Leistungspektrum noch in der Bewertung. Im Sommer 2021 wurde dem Bundesgesundheitsministerium vereinbarungsgemäß gemeinsam von der Ärzteschaft, den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe der abgestimmte GOÄ-Entwurf überreicht.

Eine Anpassung der GOÄ ist überfällig. Medizinische Innovation und Rechtssicherheit ist seit Jahrzehnten in der geltenden GOÄ nicht mehr angepasst worden.

„Wir fordern von der Koalition eine zügige Umsetzung der GOÄ-Anpassung“, so Vorstandsmitglied Dr. Axel Schroeder (Urologe). Herr Dr. Lauterbach, handeln Sie!

Die Verordnung der GOÄ-Novelle dient dem vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnis und schützt somit Patienten und Ärzte durch beidseitig klare Vertragsbeziehung; dem Grundelement einer freien Berufsausübung.“


Pressekontakt:
Ärztegenossenschaft Nord eG
Dr. Klaus Bittmann, Vorstand
Tel.: 04551 9999-0 – E-Mail: kontakt@aegnord.de