Vor dem Hintergrund der von Gesundheitsminister Spahn ausgelösten Diskussion um Schließung von Krankenhäusern hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen auf sein Gutachten aus dem letzten Jahr hingewiesen.

Die Ärztegenossenschaft Nord unterstützt die schon damals aufgestellte Forderung, die Krankenhausplanung stärker mit der Planung für niedergelassene Ärzte und Ärztinnen zu verzahnen. „ Die derzeitige Diskussion ist zu einseitig, statt Krankenhausbetten müssen Behandlungen geplant werden“, so Dr. Svante Gehring, 1. Sprecher des Vorstandes der Ärztegenossenschaft Nord. „Wir stimmen mit dem Sachverständigenrat überein, dass viele Leistungen statt im Krankenhaus effizienter im ambulanten Bereich erbracht werden könnten“, so Gehring weiter. Voraussetzung sei eine sektorenübergreifende Planung nicht nur beim Thema Notfallversorgung.

Bad Segeberg, 24.07.2019

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Pressemitteilung: Krankenhausschließungen