Dank an die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein: Die Selbstverwaltung funktioniert!

Die Ärztegenossenschaft Nord (äg Nord) bedankt sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) für ihren Einsatz.

Seit nunmehr fast drei Monaten begleiten uns die Einschränkungen bedingt durch die Corona-Krise. Für alle eine riesige Herausforderung, denn es konnte sich niemand darauf einstellen und jeder musste seine eigenen Erfahrungen sammeln. Es gab keinen Königsweg und natürlich musste an vielen Stellen auch der Mangel verwaltet werden, so z. B. bei der Schutzkleidung.

„Betrachtet man die Rahmenbedingungen zu Beginn der Corona-Krise in Schleswig-Holstein, so muss man den Akteuren aus Politik, Wirtschaft und den Selbstverwaltungen, im Hinblick auf die ambulante medizinische Versorgung insbesondere der KVSH ein großes Lob aussprechen.“ so Dr. Svante Gehring, Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG (äg Nord). „Natürlich waren wir alle nicht vorbereitet und es hat nicht alles sofort funktioniert, aber es wurden die richtigen Schritte unternommen, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten.“

An erster Stelle nennt Gehring die gute Informationspolitik der KVSH. Mit zeitnahen Newslettern habe die KVSH ihre Mitglieder über die Entwicklungen informiert und im Hintergrund schon die nächsten Schritte geplant. Angefangen bei der Etablierung der zentralen Diagnostikzentren, über die Erweiterung des ärztlichen Fahrdienstes (116117), bis hin zur kontinuierlichen Betreuung infizierter Patienten im häuslichen Umfeld, habe die KVSH mit ihren Mitarbeitern recht unaufgeregt eine gute Arbeit geleistet und auch dazu beigetragen, dass Schleswig-Holstein das Virus bislang unter Kontrolle halte und dabei die betroffenen Patienten gut versorgt würden.

Auch der Minister, Dr. Heiner Garg, hat dies lobend zur Kenntnis genommen und das Notstandsgesetz wie in Bayern oder NRW für Schleswig-Holstein weit von sich gewiesen.

Nicht zuletzt sei es der KVSH auch gelungen für die niedergelassenen Ärzte „Rettungsschirme“ zu spannen, die dafür sorgen, dass keine Arztpraxis wirtschaftlich in Not geriete und damit die medizinische Versorgung in der Fläche auch in der Zeit nach Corona sichergestellt sei.

Als freiwilliger Zusammenschluss von ca. 1.800 Ärztinnen, Psychotherapeutinnen, Ärzten und Psychotherapeuten möchte sich die äg Nord bei der KVSH und ihren Mitarbeitern hierfür ausdrücklich bedanken. Die Selbstverwaltung habe gezeigt, dass sie funktioniere! Dies auch, wenn das Virus noch nicht besiegt sei, denn die jetzt vorhandenen Strukturen würde Schleswig-Holstein im Kampf gegen das Virus eine gute Position verschaffen.

Bad Segeberg, 22. April 2020

Pressekontakt:
Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Svante Gehring Vorstand
Tel.: 04551 9999-0 – E-Mail: kontakt@aegnord.de


Pressemitteilung: Die Selbstverwaltung funktioniert!