Regelmäßig werden die qualitativen Anforderungen an die Erbringung diagnostischer Leistungen erhöht. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, denn die Patientensicherheit muss immer an erster Stelle stehen. Allerdings müssen die Vergütungsstrukturen den steigenden Anforderungen zum Beispiel im Bereich der Hygiene folgen. Es kann nicht das Ziel sein, dass aufgrund fehlender wirtschaftlicher Grundlagen das Leistungsspektrum in der ambulanten Versorgung kontinuierlich zurückgefahren wird. Insofern unterstützt die Ärztegenossenschaft Nord eG die laufende Protestaktion des Berufsverbandes der deutschen Urologen für eine bessere Vergütung von Blasenspiegelungen und fordert den Bewertungsausschuss auf, zukünftig bei steigenden Anforderungen an die Erbringung diagnostischer Leistungen auch die Vergütung entsprechend anzupassen.

Anlage:
Presseinformation des Berufsverbandes zur laufenden Protestaktion
Bad Segeberg, 04.12.2019

Pressekontakt:
Ärztegenossenschaft Nord eG, Thomas Rampoldt, Geschäftsführer
Tel.: 04551 9999-0 – E-Mail: kontakt@aegnord.de


Pressemitteilung: äg Nord unterstützt Forderung nach besserer Vergütung von Blasenspiegelungen