Die Ergebnisse der Honorarverhandlungen für 2018 zwischen Spitzenverband der Krankenkassen und KBV sind keine Verhandlungsergebnisse, sondern ein Diktat des erweiterten Bewertungsausschusses. Der Protest geht quer durch die niedergelassene Ärzteschaft, der NAV-Virchowbund verdeutlicht dies mit dem Hinweis, dass die Honorarverbesserung dem 70 Cent Wert einer Briefmarke pro Quartal entspricht. Die Kassen der Kassen sind gut gefüllt. Wenn schon an der kollektivvertraglichen Vergütung gespart werden soll, so müssten qualitäts- und versorgungsverbessernde Projekte und Selektivverträge mit finanziellen Mitteln vermehrt gefördert werden! Hier liegt ein sozialpolitisches Aufgabenfeld der neuen Regierung.

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