Das Arztinformationssystem T2med erweitert seinen Funktionsumfang um eine elektronische Patientenakte. Mit dieser kann der Arzt seinen Patienten Zugang zu ausgewählten Inhalten der Patientenakte geben. Dies geschieht, indem der Patient mit der T2med-App auf seinem Smartphone den QR-Code seiner Patientenakte abfotografiert. Der Arzt hat hierbei die volle Kontrolle über das, was der Patient einsehen darf und was nicht.

Aber der Patient kann nicht nur seine Akte einsehen, er kann selbst Daten eintragen. Das kann besonders für chronisch kranke Patienten sinnvoll sein, bspw. für ein Schmerztagebuch, die Messungen von Blutzuckerwerten oder des Blutdrucks.

Um die Sicherheit zu erhöhen, wird die ePA dabei nicht auf einen zentralen Server geladen, sondern verbleibt auf dem Server des Arztes. Sollte das Smartphone des Patienten verloren gehen, ist der Arzt in der Lage, den Zugang zu sperren und einen neuen zu generieren.

Finanziert wird das System über die Patienten, die eine jährliche Gebühr in Höhe von 3,49€ entrichten, sofern sie es nutzen möchten. Weitere Details finden Sie bei Interesse hier.

Ein Kommentar vor Dr. Klaus Bittmann, Vorstandsmitglied der äg Nord:

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird seit Jahren viel diskutiert, erste Fakten haben erst in den letzten Monaten ausgerechnet Krankenkassen geschaffen. Die Datenhoheit und deren Sicherheit ist bei der ePA von größter Bedeutung, daher hat die Ärzteschaft einschließlich der äg Nord immer die Lagerung der Patientendaten auf zentralen Servern oder bei Fremdanbietern abgelehnt.

T2med unter der Führung des ärztlichen Kollegen von der Burchardt hat neben rundum neuer und fortschrittlicher Software nun eine ePA im Angebot, die dem Patienten die Hoheit über seine Gesundheitsdaten sichert und die vertraute Arzt-Patienten-Beziehung schützt.

Eine gewisse Leichtfertigkeit, die Digitalisierungszwänge und auch Fatalismus können dazu verleiten, die kritische Sicht auf Datenwege und Lagerstätten der ePA-Inhalte zu mindern oder zu vernebeln. Die Technik der T2med-Software schützt nicht nur die Patientendaten, sondern auch das Vertrauen in die ärztliche Schweigepflicht.