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Neues Verschlüsselungsverfahren für die TI – gematik informiert Praxen

15.08.2025 | Datenschutz, Info

Ab Ende 2025 müssen alle Praxen in der Telematikinfrastruktur (TI) von der bisherigen RSA-Verschlüsselung auf ein moderneres Verfahren namens ECC (Elliptic Curve Cryptography) umstellen. Die gematik hat dazu jetzt erste Informationen veröffentlicht.

Warum das wichtig ist? Die ECC-Technologie bietet einen besseren Schutz für sensible Patientendaten und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft RSA-Schlüssel mit 2048 Bit ab dem 1. Januar 2026 als nicht mehr sicher ein. Sie dürfen dann nicht mehr verwendet werden. Dazu zählen unter anderem Konnektoren, elektronische Heilberufsausweise (eHBA), Praxis- und Institutionskarten (SMC-B) sowie KIM-Dienste.

Praxen sollten deshalb frühzeitig gemeinsam mit ihrem IT-Dienstleister prüfen, welche Geräte ersetzt werden müssen, und rechtzeitig auf ECC-fähige Komponenten oder neue TI-Konzepte wie das TI-Gateway umsteigen. So bleibt der Praxisbetrieb sicher und reibungslos.

Weitere Informationen bietet die KBV auf kbv.de sowie die gematik auf gematik.de.

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