Der Bereich Regionalen Versorgung, in dem die ärztegenossenschaft Nord (äg Nord) gemeinsam mit Kommunen und den niedergelassenen Ärzten vor Ort, an der Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung arbeitet, ist im Jahr 2018 weiter stark gewachsen. Insgesamt wurden 16 Projekte von der äg Nord begleitet. Zwei davon in Niedersachsen und 14 in Schleswig-Holstein.

Von den 16 Projekten werden zehn auch im Jahr 2019 weiter begleitet. Schon jetzt ist absehbar, dass weitere Projekte hinzukommen werden. „Wir werden in 2019 voraussichtlich unser erstes Projekt in Mecklenburg-Vorpommern starten und in Schleswig-Holstein zwei weitere Ärztezentren analog des „Büsumer Modells“ gründen, erläutert Laura Löffler, Ressortleiterin Regionale Versorgung. „Um der immer größer werdenden Nachfrage und unserem eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, haben wir bereits in diesem Jahr zusätzliches Personal eingestellt“, so die Ressortleiterin weiter. Nach wie vor zeichnen sich die Projekte durch eine große Individualität aus. Während in manchen Regionen auf Amtsebene mit mehreren Kommunen und einem Dutzend beteiligter Ärzte gearbeitet wird, drehen sich die Projekte an anderer Stelle um die Vergrößerung und/oder Nachfolgersuche einzelner Praxen. Ihr Vorgehen passt die äg Nord dabei stets an die regionalen Gegebenheiten an und erarbeitet die Konzepte in enger Abstimmung mit allen Projektpartnern.

Zum Selbstverständnis der äg Nord gehört weiterhin, dass nur dort ein Projekt über die erste Phase hinaus begleitet wird, wo die niedergelassenen Ärzte den klaren Wunsch nach Unterstützung und Veränderung äußern. „Unsere Aufgabe ist nicht, die Wunschlösung einer Kommune oder eines Investors zu realisieren, sondern die Versorgung im Rahmen eines zukunftsfähigen Modells im Sinne unserer Mitglieder zu sichern“, stellt Thomas Rampoldt, Geschäftsführer der äg Nord, klar.