Der Kreis Segeberg hat sich dazu entschieden ein Projekt mit diversen Aspekten zur Stärkung der ambulanten Versorgung zu initiieren. Gemeinsam mit der KVSH, der Ärztekammer Schleswig-Holstein und der Ärztegenossenschaft Nord eG (äg Nord) ist der Kreis aktuell in der Entwicklung eines konkreten Projektansatzes.

Der Kreistag hatte bereits Ende Juni beschlossen, einen „kommunalen Koordinator ambulante ärztliche Versorgung“ zu beauftragen, um kreisangehörige Kommunen und die Ärzteschaft vorrangig bei der Gründung von medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Eigeneinrichtungen oder Gesundheitszentren zu beraten.

Darüber hinaus hatte der Kreis Segeberg den Beschluss gefasst, Weiterbildungsverbünde zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu unterstützen. Mitte September wurde bereits ein erstes Gespräch mit den Vertretern der Kliniken und der Politik zum Thema Weiterbildungsverbünde initiiert.

Auch soll die Weiterbildung von Medizinischen Fachangestellten zu Nichtärztlichen Praxisassistentinnen (NäPa) finanziell gefördert werden. Hiervon kann jede Praxis im Kreis Segeberg direkt profitieren.

Die Förderung wird grundsätzlich auf 3 Jahre ausgelegt sein. Auf der Grundlage einer laufenden Evaluation soll 2022 über eine weitere Förderung ab 2023 entschieden werden. Die äg Nord ist sehr aktiv an dem Projekt beteiligt und bringt ihre Expertise in allen Teilaspekten des Projektes ein. Gez. LL