Vorstandsmitglied Dr. med. Klaus Bittmann blickt auf die zurückliegende Woche. “Ich bin erschüttert über das was am Montag bei der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin stattgefunden hat. Ich sehe mit Bedauern, dass die Kanzlerin sich für die Ruhetage um Ostern hat entschuldigen müssen. Eine rechtlich unausgegorene, strategisch sicherlich auch nicht nachvollziehbare Entscheidung aus dieser Runde, die glücklicherweise von der Kanzlerin zurückgenommen wurde”, so Bittmann.

Ein eine verworrene Situation. Wir haben nun ein ganzes Jahr mit Corona zutun, die Strategie der Regierung ist manchmal schwer zu verstehen. Die Konsequenzen sind leider auch sehr bedauerlich, denn das Vertrauen in die Regierung hat massiv nachgelassen. Dies hat die Regierung sich selbst zu verdanken. Wir sind jetzt in der dritten Welle und nach Ostern wird es wahrscheinlich wieder zu einem verschärften Shutdown kommen. Die einzige Lösung ist und bleibt forciertes Impfen. “Ich hoffe, dass in dieser Zeit eine strategisch klare Linie gefahren wird”, so Bittmann. Es darf nicht wieder ein Flickenteppich beim Bestellen geben. Ist die Entscheidung Astra Zeneca nurnoch über die Praxen laufen zu lassen eine wirklich tragende Beschlusslage? Wenn mehr Impfstoff da ist, wie wird er weiter verteilt?

Wir sind in einem Kampf gegen das Virus. Da gibt es keine Parteidiskussionen, keine Bürokratiehindernisse die aufgebaut werden sollen … endlich machen, machen machen!

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