Vorstandsmitglied Dr. Klaus Bittmann spricht über den Deutschen Ärztetag und die Wahl des neuen Kammerpräsidenten Dr. Klaus Reinhardt, der sich zuvor bereits in vielen Bereichen bewährt hat. Mit Reinhardt wurde nach rund 70 Jahren zum ersten Mal wieder ein niedergelassener Hausarzt zum Präsidenten der Bundesärztekammer gewählt. Seit Jahren sind Versäumnisse in der Verantwortung der jeweiligen Körperschaften wie der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Kammern aufgetreten. Das hat dazu geführt, dass die Politik das Handeln übernommen hat, so Bittmann. Mit Jens Spahn haben wir zudem nun einen Bundesgesundheitsminister, der ganz besonders handlungsfähig sein möchte und deshalb nahezu im Wochentakt neue Gesetzesvorlagen einbringt. Diesbezüglich reicht es nicht, wenn die Ärzteschaft Spahns Vorschläge im Dialog mit dem Bundesgesundheitsministerium beständig kritisiert. Hier muss deutlich mehr passieren und ggf. müssen auch eigene Vorschläge eingebracht werden. Unsere Erwartungen an Reinhardt sind dementsprechend hoch.

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