Vorstandsmitglied Dr. Klaus Bittmann spricht über den Ausgang der Bundestagswahl 2021. Der Führungsanspruch der SPD wird wohl auch dazu führen, dass Olaf Scholz der zukünftige Bundeskanzler wird. Viele befürchten, dass sich das Gerangel zwischen den Parteien bis zum Jahresende hinziehen könnte, so dass Frau Merkel auch noch die Weihnachtsansprache halten muss. „Wir haben 16 Jahre eine Kanzlerin gehabt, die uns durch alle möglichen Schwierigkeiten durchgelotst hat und dafür gebührt Ihr großer Dank“, so Bittmann. Viele Dinge können von uns „Normalbürgern“ gar nicht beurteilt werden. „Wir sehen alle auf unsere jeweiligen Bereiche (…) und die „großen Dinge“, die in der Europäischen Union oder transatlantisch stattfinden, (…) sind weder im Wahlkampf, noch in den Gedanken vieler Bürger*innen präsent“, so Bittmann.

Die geopolitische Situation und die Diskussion zwischen Journalisten ausserhalb Deutschlands zur Gesamtlage, thematisiert eher die Sorge, dass zwischen China und den USA der kalte Krieg weitergeht. „kommende Krisenherde in der Welt sollten uns viel mehr Sorgen bereiten, als kleinere Dinge, die Innenpolitisch geregelt werden sollten. Wir haben an sich vernünftige Politiker… wenn auch keine hervorragenden, das ist hoch bedauerlich“, so Bittmann. Die FDP wird voraussichtlich in jeder Weise in die Regierung gehen und ein gewisses stabilisierendes Element darstellen. Das alles überragende Thema „Klimaschutz“ betrifft uns alle und wird insbesondere von der Jugend gefordert. Alle sind dazu aufgerufen sich nach den individuellen Möglichkeiten daran zu beteiligen, sich dem Klimawandel entgegenzustellen. Nicht nur durch Verbote, sondern auch durch neue Technologien.

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