Vorstandsmitglied Dr. Klaus Bittmann spricht zunächst über die gesundheitspolitischen Inhalte der Wahlprogramme verschiedener Parteien zur Bundestagswahl. Ob “Bürgerversicherung” angestrebt wird oder nicht… einig seien sich nahezu alle Parteien mit unterschiedlicher Gewichtung, dass Versorgungszentren – also interprofessionelle Kooperationen – geschaffen werden müssen. und eine eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit zunehmend wichtiger werden müssen.
Über sektorenübergreifende Zusammenarbeit wird schon seit Jahren gesprochen, so Bittmann. Bislang gebe es aber nur Insellösungen, die stark vom rechtlichen Rahmen abhängig sind und kaum als Dauerlösung anzusehen sind. Das gilt auch für die Versorgungsmodelle der äg Nord, die abhängig davon sind, wie stark eine Kommune sich einbringt und ob es ggf. Fördergelder gibt. Da wird nach der Wahl sicherlich einiges passieren, glaubt Bittmann.
Abschließend berichtet Bittmann über Jens Spahns Gesetzesflut der letzten Tage und über den “Skandal”, dass Ärzt*innen zur Strafe das Honorar gekürzt werden soll, sollten sie nicht ab sofort (1. Juli 2021) in der Lage sein, die elektronische Patientenakte anzubieten. Z.T. ist das technisch noch gar nicht möglich und weder ausgereift noch bewährt.

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